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Was ist CBD?
CBD Definition

CBD steht für Cannabidiol und wird aus der Cannabispflanze gewonnen. Im Gegensatz zu THC, einer anderen Substanz der Pflanze, hat CBD keine psychoaktive Wirkung.

Hauptsächlich wird CBD aus dem Faserhanf oder Nutzhanf extrahiert, einer speziellen Sorte der Cannabis sativa Pflanze. Diese Sorte enthält nur geringe Mengen an THC und kann daher in einigen Ländern legal angebaut und zur Herstellung von CBD-Produkten verwendet werden. Der maximale THC-Gehalt variiert je nach Land. Hingegen ist der Anbau von Cannabis mit hohem THC-Gehalt in vielen Ländern stark reguliert oder illegal.

Weitere Informationen zur rechtlichen Situation findest du in unserem Blogartikel “Ist CBD legal?”.

CBD kann aus verschiedenen Teilen der Cannabispflanze extrahiert werden, vor allem jedoch aus den Blüten sowie teilweise auch aus den Stängeln und Blättern. In einem Extraktionsverfahren wird das CBD isoliert und anschließend oft zu unterschiedlichen Produkten wie Ölen, Cremes oder essbaren Produkten verarbeitet.

Besonders häufig wird CBD-Öl eingesetzt, um Probleme wie Schmerzen, Stress oder Schlafstörungen zu lindern.

CBD, THC und andere Inhaltsstoffe der Cannabispflanze

Die Cannabispflanze enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen mit variierenden Konzentrationen, abhängig von Sorte und Anbaubedingungen.

Hier sind einige wichtige Komponenten:

Cannabinoide: Dies sind die bekanntesten chemischen Verbindungen in Cannabis. Neben THC und CBD gibt es viele weitere wie CBC, CBG und CBN, die jeweils unterschiedliche Effekte haben können.

Terpene: Diese sind für den Geruch und Geschmack der Pflanze verantwortlich und können auch therapeutische Eigenschaften aufweisen. Beispiele hierfür sind Limonen, Myrcen und Pinene. Weitere Informationen zu Terpenen findest du in unserem Blogartikel.

Flavonoide: Diese Verbindungen bestimmen die Farbe der Pflanze und wirken antioxidativ. Fette und Wachse: Sie kommen natürlicherweise in der Pflanze vor, werden aber oft während des Extraktionsprozesses entfernt, insbesondere wenn ein reines CBD-Produkt gewünscht ist.

Essenzielle Aminosäuren: Die Hanfpflanze enthält zudem Aminosäuren, die für den menschlichen Körper notwendig sind.

Vitamine und Mineralien: Cannabis enthält einige Vitamine wie Vitamin E sowie Mineralien.

Chlorophyll: Dieser Stoff sorgt für die grüne Farbe der Pflanze und bietet auch gesundheitliche Vorteile.

Wasser und Ballaststoffe: Wie alle Pflanzen enthält auch Cannabis Wasser und Ballaststoffe; diese werden jedoch meistens bei der Extraktion von Cannabinoiden und anderen nützlichen Inhaltsstoffen entfernt.

 Es wird intensiv geforscht, um das volle Spektrum an Inhaltsstoffen in der Cannabispflanze besser zu verstehen sowie deren potenziellen medizinischen oder therapeutischen Anwendungsbereiche.

CBD Wirkung und Anwendungsgebiete CBD interagiert mit unserem körpereigenen Endocannabinoid-System, einem komplexen Netzwerk von Rezeptoren und Enzymen, das an vielen physiologischen Prozessen beteiligt ist. Dazu gehören die Regulation von Schmerzen, Stimmung, Schlaf und Appetit. Das System besteht aus zwei Haupttypen von Rezeptoren: CB1 und CB2. Im Gegensatz zu THC bindet CBD hauptsächlich an CB2-Rezeptoren und hat keine psychoaktive Wirkung.

 Wirkmechanismus

Modulation des Endocannabinoid-Systems:
CBD beeinflusst die Aktivität der körpereigenen Cannabinoide und fördert ihre Produktion oder den Abbau, was verschiedene physiologische Effekte haben kann. Hemmung von Enzymen und

Transportproteinen: CBD kann bestimmte Enzyme und Transportproteine beeinflussen, die an der Signalübertragung im Gehirn beteiligt sind. Interaktion mit anderen

Rezeptoren: Neben den Cannabinoid-Rezeptoren interagiert CBD auch mit anderen Rezeptortypen wie dem Serotonin- und Vanilloid-Rezeptor; dies könnte weitere potenzielle therapeutische Effekte erklären.

Wirkung und Anwendungsbereiche

Schmerzlinderung: CBD kann die Sensibilität von Schmerzrezeptoren verringern und Entzündungen hemmen, was es zu einer interessanten Möglichkeit zur Linderung von Schmerzen macht. Anti-Angst-Effekte: Durch die Wechselwirkung mit dem Serotonin-System kann CBD angstlösende Wirkungen haben und somit bei Angststörungen wie generalisierter Angststörung, sozialer Phobie oder Panikstörung nützlich sein.

Schlaf: Einige Nutzer berichten davon, dass ihnen CBD dabei hilft schneller einzuschlafen und durchzuschlafen. Dies könnte aufgrund der angstlösenden und beruhigenden Effekte von CBD erklärt werden.

Entzündungshemmend: CBD hat die Fähigkeit, das Immunsystem zu modulieren, was bei Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen hilfreich sein könnte. Hautpflege: Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften wird CBD als potenzielles Mittel zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Akne oder Psoriasis betrachtet.

Psychische Gesundheit: Obwohl noch in den frühen Stadien der Forschung befindlich, gibt es Hinweise darauf, dass CBD bei der Behandlung von Depressionen, PTSD (posttraumatische Belastungsstörung) sowie anderen psychischen Gesundheitsproblemen behilflich sein kann.

Antiepileptische Wirkstoffe: Untersuchungen haben gezeigt, dass bestimmte Formen des Epilepsieanfalls durch die Verwendung von CBD sowohl deren Häufigkeit als auch Schwere reduzieren können. Obwohl CBD im Allgemeinen gut verträglich ist, empfehlen wir dir, unseren Blogartikel über potenzielle Nebenwirkungen von CBD zu lesen.

Solltest du zur Risikogruppe gehören, solltest du möglicherweise vor der Verwendung von CBD einen Arzt konsultieren.

CBD-Produkte

Es gibt eine große Auswahl an auf dem Markt erhältlichen CBD-Produkten, die für verschiedene Anwendungen und Vorlieben geeignet sind. Hier sind einige der häufigsten:

Orale Produkte: CBD-Öl/Tinkturen: Dies ist eine der am häufigsten verwendeten Formen zur Einnahme von CBD. Tinkturen werden oft unter die Zunge getropft oder in Lebensmittel und Getränke gemischt. Kapseln und Tabletten: Für diejenigen, die eine präzise dosierte Form von CBD bevorzugen, stehen Kapseln und Tabletten zur Verfügung.

Essbare Produkte: Von CBD-Gummis über Schokolade bis hin zu anderen Lebensmitteln gibt es leckere Möglichkeiten, um sich mit CBD zu versorgen. Getränke: Einige Marken bieten mittlerweile auch Getränke wie Kaffee, Tee oder Erfrischungsgetränke mit einem Zusatz von CBD an.

Topische Produkte: Cremes und Salben: Diese werden häufig lokal auf die Haut aufgetragen – beispielsweise zur Behandlung von Hautproblemen oder Muskel- und Gelenkschmerzen. Pflaster: Transdermale Pflaster können direkt auf die Haut geklebt werden und geben über einen bestimmten Zeitraum kontinuierlich eine CBD-Dosis ab. Badezusätze: Badesalze und -bomben mit CBD können für ein entspannendes Bad verwendet werden.

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